solar.

Datenstory · aktualisiert Juli 2026

Wie stark unterscheidet sich der Solarertrag in Deutschland?

Regionale Einstrahlung ist ein wichtiger Startpunkt für die PV-Planung. Der Unterschied zwischen Regionen ist real, aber er erklärt nicht allein, wie viel ein konkretes Hausdach erzeugt.

Frage

Was sagt der regionale Solarertrag über mein Dach aus?

Klarheit: PLZ- und Bundesland-Mittelwerte zeigen die Größenordnung in kWh/kWp – nicht den Ertrag deines konkreten Dachs. Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Verbrauch können den realen Jahreswert stärker verschieben als der regionale Unterschied.

Deutschland-Mittel der verfügbaren PLZ-Richtwerte: 1.063 kWh/kWp — Orientierung, keine Dachgarantie.

Methodik: Quellen und Grenzen der Ertragswerte

Nächster Schritt

Regionalwert mit PLZ und Verbrauch verbinden

Öffne eine Beispiel-PLZ oder rechne mit deiner Postleitzahl – und prüfe danach Dach und Verbrauchsprofil.

PV-Potenzial berechnen

Quelle und Stand

Bundesland-Mittel aus denselben PLZ-Planungswerten wie auf den PLZ-Seiten. Orientierung, keine Dachprognose. Quelle: PVGIS · Datenperiode 2005–2023 · Stand: · Methodik

Was die Daten messen

Der Datensatz verbindet PLZ-Standorte mit regionalen Solar- und PV-Ertragswerten. Daraus entsteht ein Richtwert pro kWp und Jahr. Er dient der Größenordnung, nicht der verbindlichen Ertragsprognose.

Warum Regionen unterschiedlich abschneiden

Einstrahlung, Wetter und geografische Lage verändern das verfügbare Solarangebot. Innerhalb einer Stadt oder eines Bundeslands können lokale Dachbedingungen den regionalen Unterschied jedoch überlagern.

Bundesländer im Vergleich

Mittelwerte der verfügbaren PLZ-Richtwerte je Bundesland — Orientierung, keine Dachprognose.

Bundesland Durchschnitt Datengrundlage
Baden-Württemberg 1.118 kWh/kWp 1.209 PLZ-Datensätze
Bayern 1.098 kWh/kWp 2.088 PLZ-Datensätze
Saarland 1.074 kWh/kWp 69 PLZ-Datensätze
Sachsen-Anhalt 1.070 kWh/kWp 216 PLZ-Datensätze
Rheinland-Pfalz 1.068 kWh/kWp 660 PLZ-Datensätze
Brandenburg 1.054 kWh/kWp 225 PLZ-Datensätze
Hessen 1.053 kWh/kWp 551 PLZ-Datensätze
Berlin 1.052 kWh/kWp 192 PLZ-Datensätze
Sachsen 1.052 kWh/kWp 388 PLZ-Datensätze
Thüringen 1.036 kWh/kWp 224 PLZ-Datensätze
Mecklenburg-Vorpommern 1.032 kWh/kWp 193 PLZ-Datensätze
Nordrhein-Westfalen 1.022 kWh/kWp 865 PLZ-Datensätze
Niedersachsen 1.009 kWh/kWp 825 PLZ-Datensätze
Bremen 998 kWh/kWp 41 PLZ-Datensätze
Schleswig-Holstein 997 kWh/kWp 452 PLZ-Datensätze
Hamburg 982 kWh/kWp 100 PLZ-Datensätze

Quelle: PVGIS Stand: Annahmen/Grenzen

Deine nächsten Schritte

  1. Bundesland- und PLZ-Richtwert einordnen — Mittelwerte vergleichen – als Größenordnung, nicht als Dachprognose.
  2. Konkrete PLZ mit Verbrauch rechnen — Mindestens 6, 8 und 12 kWp gegenhalten; Modellgrenzen in der Methodik mitlesen.
  3. Dachfaktoren und Ratgeber Ertrag prüfen — Ausrichtung, Neigung und Verschattung entscheiden oft stärker als der Regionsmittelwert.

Nächster Schritt

Regionalwert mit PLZ und Verbrauch verbinden

Öffne eine Beispiel-PLZ oder rechne mit deiner Postleitzahl – und prüfe danach Dach und Verbrauchsprofil.

PV-Potenzial berechnen

Methodik und Grenzen

Die PLZ steht für einen regionalen Mittelpunkt. Dachausrichtung, Dachneigung, Verschattung, Dachzustand, Anlagenverluste und individuelle Verbrauchsprofile sind nicht vollständig enthalten. Quellen, Datenstände und Annahmen sind in der Methodik dokumentiert.

Die Datenstory ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Fachplanung, Dachanalyse, Rechts- oder Steuerberatung.