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Steckersolar · Entscheidungspfad

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk für deine PLZ und Grundlast?

Berechne Jahresertrag, selbst genutzten Solarstrom und Amortisation für ein 600-W- oder 800-W-Steckersolargerät mit regionalem PVGIS-Richtwert – inklusive Abzug für 90°-Balkonmontage und Wechselrichter-Kappung.

Kurzantwort

Ein Balkonkraftwerk rechnet sich über die abgedeckte Grundlast tagsüber, nicht über unvergüteten Überschussstrom. Senkrechte Balkonmontage (90°) senkt den Jahresertrag gegenüber 30° um rund ein Viertel.

Methodik & Grenzen der Schnellrechnung

Modellgrenzen: Keine Verschattungsanalyse für Balkonbrüstungen, Bäume oder Nachbargebäude. Überschussstrom wird konservativ mit 0 ct/kWh (ohne Einspeisevergütung) gerechnet.

Ergebnis-Orientierung

Jahresertrag

Selbst genutzt

Ersparnis / Jahr

Amortisation

    Häufige Fragen zum Balkonkraftwerk-Rechner

    Wie viel Strom erzeugt ein 800-Watt-Balkonkraftwerk pro Jahr?

    Je nach Standort (PLZ), Modulleistung (z. B. 800 bis 1.600 Wp), Ausrichtung und Neigung liegen typische Jahreserträge zwischen 550 und 1.250 kWh. Bei senkrechter Balkonbrüstung (90°) fällt der Jahresertrag rund 25–30 % niedriger aus als bei 30° Aufständerung.

    Wie viel Geld spart ein Balkonkraftwerk im Jahr?

    Entscheidend ist nicht die gesamte Stromerzeugung, sondern der direkt im Haushalt genutzte Anteil (Grundlast durch Kühlschrank, Router, Standby, Homeoffice). Bei 500 kWh selbst genutztem Solarstrom und 32 ct/kWh Strompreis sparst du rund 160 € pro Jahr.

    Muss ich ein Balkonkraftwerk anmelden?

    Steckersolargeräte müssen im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur registriert werden. Prüfe zusätzlich die aktuellen technischen Vorgaben zu Wechselrichterleistung (800 VA) und zulässiger Modulleistung (bis 2.000 Wp).